ART 4.0 - Digitale Kunstvermittlung

Methodensammlung und Lehrkonzept zur curricularen Verankerung der digitalen Kunstvermittlung im Masterstudium

Projektbild

english summary

Digital methods of art mediation determine the current developments in the art sector. The master’s programs “Art Mediation & Cultural Management” and “Art History” view it as a duty to process and promote those current developments in teaching and research. Therefore ART 4.0 is creating the ART 4.0 Tool Box as an Open Educational Resource to teach the basics of digital art education as an Online Collection of methods and best practices to strengthen the digital skills of future art historians.

Projektbeschreibung

Das Projekt ART 4.0 am Institut für Kunstgeschichte der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf reagiert auf die aktuellen digitalen Entwicklungsprozesse im Kunst- und Kulturbetrieb und beleuchtet kunstwissenschaftliche Konzepte der Vermittlung im Zeitalter der digitalen Transformation.

Digitale Methoden der Kunstvermittlung bestimmen die gegenwärtigen Entwicklungen im Kunstsektor und (musealen) Ausstellungsbereich in bedeutsamen Ausmaß mit, wobei dessen wissenschaftliche Aufarbeitung noch an den Anfängen steht. Die Masterstudiengänge "Kunstvermittlung und Kulturmanagement" sowie "Kunstgeschichte" der HHU verstehen ihren Auftrag sowohl in der Lehre als auch in Forschung die aktuellen Entwicklungen aufzuarbeiten und voranzutreiben.

Gerade für zukünftige Kulturmanager*innen und Kunstvermittler*innen, aber auch Kunsthistoriker*innen gilt es, digitale Dimensionen ihrer Arbeit sowie die Übertragung ihrer Methoden in den digitalen Raum zu kennen und mitzudenken.

Ziele des Projekts sind das langfristige Stärken digitaler Kompetenzen der Studierenden, sowie die Aneignung praxis- und anwendungssorientierten Wissens zu digitaler Kunstvermittlung im Ausstellungsbereich. Potenziale einer Übertragung klassischer Methoden der Vermittlung im Kunst- und Kulturbereich in den digitalen Raum sollen erkannt und genutzt werden können.

 

ART4.0-Tool Box

Die online zugängliche ART 4.0-Tool Box soll als digitale Methoden- und Best Practice-Sammlung den Studierenden die Grundlagen der digitalen Kunstvermittlung lehren und so auf eine Auseinandersetzung mit digitalen Dimensionen des Ausstellungswesens im späteren Berufsleben vorbereiten. So wird nicht nur bestehendes Wissen öffentlich als OER zugänglich gemacht, sondern den Studierenden auch die Möglichkeit gegeben durch eigene Praxisprojekte einen Beitrag zur Erprobung und Entwicklung der digitalen Methoden zu leisten. Als Online-Lernmodul kann die Tool Box im Rahmen eines Blended Learning-Konzepts in diverse Lehrveranstaltungen gebettet werden und als eLearning-Angebot ergänzend zu der Idee des Inverted Classrooms zum eigenständigen Lernen anregen.

Inhaltlich gliedert die ART 4.0-Tool Box die digitale Kunstvermittlung als Art der medialen Kunstvermittlung in drei Teilbereiche:

1. Digitale Kunstvermittlung im analogen Raum

2. Kunstvermittlung im digitalen Raum

- Primäre Übertragung in den digitalen Raum

- Sekundäre Übertragung in den digitalen Raum

3. Digitale Kunstvisualisierung zur (Re-)Produktion von Objekten

Ziel der Lerneinheiten zu diesen drei Kategorien sind ein grundlegendes Verständnis von Methoden und Möglichkeiten der digitalen Kunstvermittlung, sowie ein fundiertes Überblickswissen zur Differenzierung und Einordnung digitaler Kunstvermittlungsansätze.

Best Practice-Beispiele veranschaulichen dabei praxisorientiert verschiedene Anwendungsmöglichkeiten der jeweiligen Vermittlungsmethoden und bieten einen Einblick in ausgewählte Forschungs-, Ausstellungs- und Kulturvermittlungsprojekte.

Das Projekt wird durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen in Kooperation mit dem Stifterverband und der Digitalen Hochschule NRW im Rahmen der Initiative Curriculum.4.0.NRW gefördert.

Projektteam

Beteiligte Personen Univ.-Prof. Dr. Ulli Seegers
Christine Stender M.A.
Theresa Stärk M.A.

beteiligte Personen

Kategorie

Digitalisierung

Schlagworte

digitale Kunstvermittlung, Digitale Kunstgeschichte, Lehre, Digitalisierung