DArtHist Award 2024 – #arthistoCast von Jacqueline Klusik-Eckert
Am 21. Mai 2024 fand die DArtHist Austria Generalversammlung 2024 im Belvedere Research Center statt. Im Anschluss daran fand die Verleihung des DArtHist Austria Awards statt. Der Preis wurde dieses Jahr zum ersten Mal ausgeschrieben, um Arbeiten zur digitalen Kunstgeschichte zu fördern. Die Jury wählte den #arthistoCast von Jacqueline Klusik-Eckert als Siegerprojekt aus.
Dr. Christian Huemer und Dr. Hanna Brinkmann stellten den Preis und die Gewinnerin vor. Anschließend präsentierte Dr. Jacqueline Klusik-Eckert das Projekt. Ihr Vortrag „Schon gehört? Ein Blick hinter die Kulissen des Wissenschaftspodcasts #arthistoCast“ gab Hintergrundinformationen zur Entwicklung dieses Projekts im Kontext der NFDI4Culture und erläuterte die Wahl des Mediums Podcast zur Kommunikation wissenschaftlicher Inhalte an ein breiteres Publikum. Klusik-Eckert beschrieb ihre Herangehensweise bei der Konzeption und Entwicklung des Podcasts und betonte dabei, wie wichtig es sei, auch bei dieser Art von Daten auf Nachhaltigkeit zu achten. Anschließend gab sie einen Überblick über die Themen und Episoden des #arthistoCast-Podcasts und reflektierte über die Auswertung der Nutzungsstatistiken und die weiteren Möglichkeiten zur Entwicklung der Serie.
Im Anschluss wurde der DArtHist Austria Award von Dr. Hanna Brinkmann verliehen und bei einem kleinen Umtrunk die Diskussion über den Podcast und die aktuelle digitale kunsthistorische Forschung fortgesetzt.
DArtHist Award 2025 – ICON (Interdisciplinary Coordinated Object Network) von Florian Feigl
Am Mittwoch, 12. November 2025 fand die Preisverleihung des DArtHist am Institut für Kunstgeschichte an der Universität Wien statt. Das Netzwerk für digitale Kunstgeschichte in Österreich verlieh zum zweiten Mal den DArtHist Award zur Förderung von Arbeiten zur digitalen Kunstgeschichte. Die Jury hat das Projekt "ICON (Interdisciplinary Coordinated Object Network) von Florian Feigl als Siegerprojekt ausgewählt.
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Dr. Christian Huemer und Univ.-Prof. Chiara Zuanni, PhD stellten den Preis und den Gewinner vor. Anschließend präsentierte der Architekt und Kunsthistoriker DI Florian Feigl, MA das Siegerprojekt. Sein Vortrag zu „ICON (Interdisciplinary Coordinated Object Network)“ gab Hintergrundinformationen zur Entwicklung dieses Projekts aus seiner Abschlussarbeit im Masterstudium der Kunstgeschichte an der Universität Wien bei Tit. Ao. Prof. Dr. Mario Schwarz.
Feigls Ausführungen zufolge widmet sich ICON der digitalen Erfassung und Analyse historischer Bausubstanz im Spannungsfeld von Architektur- und Kunstgeschichte. Ziel ist der Aufbau eines offenen Forschungsdatenraums, der materielle und archivalische Informationen zum österreichischen Denkmalbestand zusammenführt. Dies wurde mit einer Webseite realisiert, in der Denkmäler eingespielt werden können und neben Kontextinformationen und BIM Daten, sowie Suchkriterien auch 3D Modelle präsentiert werden.
Florian Feigl führte im Rahmen seines Vortrages in die digitale Aufnahme von Objekten mittels Fotogrammetrie ein und präsentierte die erreichbare Qualität der technischen Daten exemplarisch an Ergebnissen dreidimensionaler Rekonstruktionen des Bauwerks Maria am Gestade in Wien.
Durch die systematische Digitalisierung und Kontextualisierung der Daten (vorerst Österreichischer) Denkmäler entsteht durch sein Projekt ein wissenschaftlich-technischer Rahmen, der neue Grundlagen für die Erforschung des gebauten Kulturerbes schafft und zur methodischen Weiterentwicklung der Digitalen Kunstgeschichte beiträgt.
Im Anschluss wurde der DArtHist Austria Award von Chiara Zuanni verliehen und bei einem kleinen Umtrunk die Diskussion über Architektur, Denkmalpflege und die aktuelle digitale kunsthistorische Forschung fortgesetzt.


